Die Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie sucht, im Rahmen eines Drittmittelprojektes, Bewerber*innen für die Position als
Technische*n Assistenten*in oder Laborant*in (m/w/d) (9/2026)
Ihr Aufgabengebiet
Informationen Arbeitsgruppe/Forschungsprojekt:
Für ein spannendes und abwechslungsreiches Projekt im Rahmen des Strukturwandels im südlichen Sachsen-Anhalt hin zu einer Bioökonomie suchen wir engagierte und selbständig arbeitende Mitarbeiter*innen, die in unserer internationalen Forschungsgruppe die Wissenschaftler*innen unterstützen. Ihr spezifisches Projekt beschäftigt sich mit Johanneskräutern als Heilpflanzen und Lieferanten für Wirkstoffe und Enzyme.
Die Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie (Leiter: Prof. Dr. Ludger Wessjohann) befasst sich mit der Isolierung, Charakterisierung und Entwicklung von Wirkstoffen. Sie unterstützen als Chemie-/Biologielaborant*in/TA (m/w/d) die Projektgruppe Neuroaktive Wirkstoffe. In unserer alternden Gesellschaft wächst das Interesse an Naturstoffen zur Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen. Unser Ziel ist es, relevante Verbindungen aus Pflanzen zu identifizieren, indem wir bioaktivitätsgesteuerte Isolierung und metabolomische Ansätze kombinieren. Der Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf dem bekannten antidepressiven Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) und verwandten Arten. Im Rahmen eines BMFTR-geförderten Projektes zum Thema „Digital unterstütze Entwicklung der bioökonomischen Wertschöpfung aus der Arzneipflanze Johanniskraut (HyperSpace)“ werden wir gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Region die Eigenschaften der Pflanzengattung untersuchen und neue Wirkstoffe, Sorten, Enzyme und Funktionen identifizieren.
Nähere Informationen zur Arbeitsgruppe Wirkstoffe finden Sie unter https://www.ipb-halle.de/forschung/natur-und-wirkstoffchemie/forschungsgruppen/wirkstoffe/
Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig und abwechslungsreich:
- Probennahme und Extraktion von Pflanzenmaterial
- Probenvorbereitung für metabolomische/phytochemische Messungen
- Fraktionierung von Extrakten
- Isolierung von Reinsubstanzen (Säulenchromatographie, HPLC)
- Durchführung von biologischen Assays
- Vorbereitung von Datenbankeinträgen/Datenmanagement
- allgemeine Labororganisation
Ihr Profil
- Abschluss als CTA oder Laborant*in (alternativ Bachelor in Chemie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Pharmazie)
- Kenntnisse/Erfahrungen in chromatographischen Trennungen
- Grundkenntnisse in Massenspektrometrie oder NMR-Spektroskopie sind wünschenswert
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Bereitschaft zur Arbeit in einem internationalen Team
- eigenverantwortliche und sorgfältige Arbeitsweise
- Englischkenntnisse
Wir bieten
- Moderne Arbeitsbedingungen: Umfassende Einführung in die Arbeitstechniken und modernes Forschungsumfeld mit erstklassiger Ausstattung und aktueller Software
- Karriereförderung: Gezielte Weiterbildung und Zugang zu einer Spezialbibliothek mit elektronischen Ressourcen und ruhigen Arbeitsplätzen
- Vergütung & Sicherheit: Eingruppierung nach TV-L inkl. Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL), Gesundheitsangebote und vergünstigte Mensa
- Ideales Arbeitsumfeld: Abwechslungsreicher Arbeitsplatz in einem internationalen Umfeld und führenden Wissenschaftsstandort
- Teamgeist und Führungskultur: Offene Kultur, die Teamarbeit stärkt, ein Karrierenetzwerk ermöglicht und Ihre Forschungskompetenzen fördert.
- Work-Life-Balance: Flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice und 30 Urlaubstage – für eine ausgewogene Work-Life-Balance
Unsere Benefits
Umfassende Einführung in die Arbeitstechniken und modernes Forschungsumfeld mit erstklassiger Ausstattung und aktueller Software
Gezielte Weiterbildung und Zugang zu einer Spezialbibliothek mit elektronischen Ressourcen und ruhigen Arbeitsplätzen
Eingruppierung nach TV-L inkl. Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL), Gesundheitsangebote und vergünstigte Mensa
Abwechslungsreicher Arbeitsplatz in einem internationalen Umfeld und führenden Wissenschaftsstandort
Offene Kultur, die Teamarbeit stärkt, ein Karrierenetzwerk ermöglicht und Ihre Forschungskompetenzen fördert.
Flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice und 30 Urlaubstage – für eine ausgewogene Work-Life-Balance
Über uns
Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) ist als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung am Weinberg-Campus in Halle (Saale). Als eine Stiftung des öffentlichen Rechts untersteht das IPB der Aufsicht des Landes Sachsen-Anhalt.
Das IPB ist eine international renommierte Forschungseinrichtung und besteht aus vier wissenschaftlichen Abteilungen und zusätzlichen unabhängigen Forschungsgruppen (ca. 200 Mitarbeiter*innen). Die Forschung am IPB zielt darauf ab, die (bio)chemischen Grundlagen der Leistungs- und Widerstandsfähigkeit von Pflanzen unter Umweltbedingungen des Klimawandels zu verstehen und Pflanzeninhaltsstoffe nutzbar zu machen, z. B. in der Medizin. Das IPB bietet exzellente Forschungsbedingungen und eine hochmoderne Infrastruktur, um die chemische Vielfalt, die biochemischen Wechselwirkungen und die biologischen Funktionen kleiner Naturstoffmoleküle in Pflanzen und Pilzen zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf spezialisierte Metaboliten, chemischen Mediatoren und relevanten molekularen Netzwerken der funktionellen Gen- und Proteinregulation (http://www.ipb-halle.de).
Ansprechpartner
Dr. Katrin FrankeResearch Associate
Telefon: 0345 55821380
Katrin.Franke@ipb-halle.de
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
Weinberg 3
06120 Halle (Saale)
Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie hat sich Chancengleichheit, Diversität und die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel gesetzt und wurde hierfür mit dem Prädikat „Total E-Quality“ ausgezeichnet. Außerdem ist das IPB-Mitglied im bundesweiten Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und der Charta der Vielfalt. Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerbende sind ausdrücklich erwünscht. Weiterführende Informationen zu Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und Diversität finden Sie unter: www.ipb-halle.de/institut





